FREDERIK BUSCH

NEWS


Hamburg

October 11th-15th 2018

German Business Plants

Gudberg Nerger Gallery

Hamburg


Paris

November 8th 3PM

Book Signing

Paris Photo

Kehrer Verlag Booth SE 06

Grand Palais



 Nuremberg

October 2018 - January 2019

adjunct professor

for photography / Lehrauftrag

AdBK Nuremberg


Hamburg

December 7th-16th 2018

Real Fake

photography, video and installation

art students from AdBK Nuremberg

Frappant Gallery Hamburg



Berlin

November 24th

Book Talk

with Klaus Kehrer

Kehrer Gallery


New York Times

feature of

German Business Plants

 

Read here

  on nytimes.com



GERMAN BUSINESS PLANTS


From the series "German Business Plants" by Frederik Busch
Ute suffers from Daydreaming. Ute leidet unter Tagträumen.

Sven is trying once more.

Frederik Busch: German Business Plants / Ingrid
Ingrid isn`t giving up. Ingrid gibt nicht auf.
Published by Kehrer Verlag in 2018
Book Cover of German Business Plants

Exhibition view at Frappant Galerie Hamburg


The long-term documentary project about the lives of office plants in Germany was published by Kehrer in June 2018. You can buy the book and fine art prints here at Gudberg Nerger. 


Andrea is searching for her hair-dryer.


Humans are not the only entities in the „functioning office“. Dracaena trees and Schefflerae populate offices and hallways in order to bring a little “life” between the stacks of files and the computer screens. That these are in fact living organisms is a reality all but ignored. Office plants have to stay "forever", they can not quit their job, or walk away. They have to "do or die" and often end up as mere things. Their right to substenance - that little bit of water - is hardly taken seriously. In his series and book “German Business Plants” Frederik Busch show portraits of such plants in their operative states. Portraits which discover office-botany with proper names and characterizations, and in which we realize that these plants are “also only human beings”, their tragicomic existence interwoven in everyday questions about relationships, music and fitness. The humoristic approach that Busch has chosen allows us to change our perception, to see these plants as individuals, as fellow creatures and not just merely things that submit to the civilizational superiority of the human species. Jacob Birken



Menschen sind nicht die einzigen Wesen im Betrieb. Kakteen, Drachenbäume und Schefflera bevölkern Arztpraxen und Kanzleien, Werbe- und Arbeitsagenturen, um ein wenig „Leben“ zwischen die Aktenstapel und Bildschirme zu bringen. Dass es sich hierbei tatsächlich um Leben handelt, fällt schnell unter den Tisch. Büropflanzen enden oft als bloße Dinge, deren Anspruch auf Fürsorge – das bisschen Wasser – kaum ernst genommen wird. Genausowenig ein Anspruch auf Schönheit, wenn sie halbvertrocknet in einer Ecke abgestellt werden und nur unter Verrenkungen das nötige Sonnenlicht erreichen – hier ist es in der Tat nicht mehr weit zu der Entfremdung und der Austauschbarkeit, dem „Hochbücken“ der Menschen im Arbeitsalltag. In seiner Fotoserie „Businessplants“ zeigt uns Frederik Busch Portraits solcher Pflanzen im Betrieb. Portraits, da wir die Bürobotanik hier mit Eigennamen und knappen Charakterisierungen vorfinden und schnell erkennen, dass diese Pflanzen eben „auch nur Menschen“ sind, die in ihrem tragikomischen Dasein in ganz alltägliche Fragestellungen um Beziehungen, Musik und Fitness verwickelt sind. Dass dieser Alltag sich nicht allzu paradiesisch gestaltet, steht außer Frage. Der humoristische Zugang, den Frederik Busch gewählt hat, erlaubt es uns jedoch, an diese Pflanzen als Individuuen, eben als Mitlebewesen heranzutreten und nicht als Dinge, die lediglich der zivilisatorischen Überlegenheit der menschlichen Spezies ausgesetzt sind.   Jacob Birken


View of the book
View of the book
Frederik Busch: German Business Plants
René is keeping a secret. René hat ein Geheimnis.

"Ulla" from the series "German Business Plants" by Frederik Busch
Ulla likes foreign cultures. Ulla mag fremde Kulturen.

WAS BEWEGEN


Kinetic sculpture, 2012

A replication of a pink flamingo is positioned on an altar-like podium.

Visitors of the exhibition make the bird fall-over by pressing a button.



GAY SKINHEADS



Photo essay on gay fetish-skinheads in Germany, 2004

Published by Süddeutsche Zeitung Magazin

Collection of Schwules Museum* Berlin

C-prints, various size






BAD WOMEN



Bad Women

Lambda prints 30x45 cm, Edition of 50

Mounted pigment prints, 65x100 cm, Edition of 5

Prints available at Gudberg Nerger Gallery Hamburg

 

Exhibitions

2013 Transformation / Schwules*Museum Berlin

2014 Layers / Plattenpalast Berlin

2014 Deltabeben Wilhelm Hack Museum Ludwigshafen

2014 Jahresgaben, Kunstverein Ludwigshafen

2015 Galerie Gudberg Nerger Hamburg

 

Publication

2014 Catalogue  Deltabeben, Kunstverein Ludwigshafen




Gekrönt von raumgreifenden Betonfrisuren blicken die Frauen auffordernd von den Wänden. Sie wirken aus der Zeit gefallen und erinnern vage an Bühnenfiguren des Regisseurs Christoph Marthaler. Wir werden erinnert an eine präfeministische Zeit, in der Haare aufwändig toupiert -  und jedem Detail des Outfits besondere Aufmerksamkeit zuteil wurde. Einerseits reihen sich diese Stilzitate der 1960er und 70er Jahre in den retromanischen Kanon ein, der durch zeitgenössische TV und Netflix Serien wie „Mad Men“ und „The Get Down“ besungen wird, andererseits wird klar, dass es Frederik Busch nicht um das Wiederauflebenlassen vergangener Stilepochen geht. Die Damen sind einen Tick zu „off“, zu „camp“, und Busch hat eben diese Qualitäten in einer aufwendigen digitalen Retusche herausgearbeitet. Schicht um Schicht legt er seine Sicht der Dinge auf die im Hamburger Atelier aufgenommenen Originalfotografien. Dort werden einzelne Haare und Wimpern eingezeichnet, Augenbrauen nach oben geschoben, Oberkörper gestreckt und der Lidschatten komplett neu gestaltet. Insofern hat Buschs Arbeit weniger mit Fotografie als mit zeitgenössischer digitaler Malerei und einer großen Lust an Ausstattung und Inszenierung zu tun. Mira, Martha, Nadja und Hannah oszillieren zwischen Staatspräsidentin, Mafia-Chefin, Drag-Queen und Grotesk-Politesse. Wir könnten sie queeren und zugleich totalitären Systemen zuordnen, würden wir Ihnen in einem Zürcher Kongresshotel begegnen.